Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Micro Limit Turnieren um Pokerspiele bei denen das Einsatz-Limit eher marginal ist. Im Vordergrund steht der Spass am Spiel.
Dabei ist die Anmelde-Gebühr etwas höher – vor allem im Vergleich zum Einsatz. Aber gerade für Neulinge und Leute, die mal den Reiz des Spieles wieder erwecken wollen, ist das eine passable Möglichkeit zum Spiel zu kommen.
Daher ist dort auch Achtung geboten – zumal die erfahrenen Spieler genau wissen, welche Personen an solchen Tischen sitzen - meist Neulinge und Unerfahrene Spieler. Hier ist eine gewisse Gefahr nicht zu verachten.
Solche Turniere werden auch im Internet, als Onlinepoker, angeboten. Beispielsweise bietet Everest ein Micro Limit Turnier. Dazu muss man zunächst die entsprechende Software herunterladen. Aber das Programm ist umsonst.
Hier spielt man dann zuerst an den Sit’n go – Tischen. Und wenn man dann einige Dollar zusammen hat, kann man sich virtuell an die Tische setzen, an denen es um Micro-Limit geht.
Der Vorteil von Micro-Limit-Turnieren ist, dass kein Rake erhoben wird. Rake ist englisch und bedeutet Harke. Was eine Anspielung auf den Croupier, der in der realen Welt über die Haus-Bank wacht und das Geld mit seiner Harke vom Tisch sammelt.
Wir kennen es alle aus den alten Western-Filmen: Ein verruchter Saloon, schöne Frauen und starke Männer mit Pokerface.
Bei professionellen Spielern ist das natürlich nicht so, da ist eine Menge Geld im Spiel und der Versuchung der Frauen und anderer Genussmittel wird da wiederstanden.
Bei uns Freizeit-Pokerspielern gehören Pizza und Bier jedoch dazu. In einer gemütlichen Pokerrunde muss es ordentlich qualmen, erst dann macht es richtig Spaß. Viele setzen sich auch zu Hause an den Computer und pokern dann online gegeneinander. Das Pokern im Internet wird immer beliebter und dann ist die Nummer vom Pizzamann schnell gewählt.
Ob als Geburtstagsgeschenk für jemanden Besonderen oder für sich selbst. Selbst gestaltete Chips geben dem Pokerspiel neuen Schwung.
Ob mit nackten Tatsachen oder schnellen Autos, oder vielleicht mit den präferierten Stars. Im Internet gibt es etliche Angebote dafür und das gibt immer ein neues Pokergefühl. Eines, von Custom Poker Chips, sei hier mal näher erwähnt.
Mit einer Mindestabnahmemenge von 500 Stück berappt man 55 Cent pro Pokerchip. Das geht bis 900 Stück aufwärts.
Erst ab einer Bestellmenge von 1.000 Stück geht es mit dem Preis um sieben Cents runter. Wer nicht recht weiß, was er drucken lassen soll, für den gibt es auch eine Designvorlage. Will man für mehrere Vorlagen, zum Beispiel je nach Nennwert, wird es etwas teurer.
Die Chip – Rohlinge sind DuraChip™ Pokerchips, die in den USA hergestellt werden und von dort werden sie geliefert. Damit erklärt sich die Wartezeit von vier Wochen. Die Chips gibt es in neun Farben: Grau, Rot, Grün, Blau, Schwarz, Violett, Gelb, Pink, Orange.
Na dann: bon chance!
In nächster Zeit möchte ich über mehr oder weniger kurze Abstände hinweg ein paar Portale vorstellen, für die unter Euch, die sich fürs Online Pokern interessieren. Wer einen Wunsch hat, der kann ihn ja in die Kommentare posten, begonnen wird der Einfachheit halber mit dem ersten Google-Hit: Party Poker.com.
Das Design präsentiert sich angenehm in klassischem grün-grau. Zum Spielen kann man sich entweder eine Software herunterladen, oder direkt über Javascript im Browser pokern. Es existieren Tutorials für Poker-Neulinge und überhaupt eine Menge Hilfe, man wird also recht professionell und einfach an das Spiel herangeführt.
Die Seite unterstüzt 25 Einzahlungsarten, der einzuzahlende Mindestbetrag liegt bei 10 Euro. Gespielt werden kann entweder an Tischen zu einzelnden Spielen oder in Turnieren, bei denen man meistens einen Betrag vom Guthaben zahlen muss, um teilzunehmen. Dabei sind die Tische zum Beispiel nach Blinds aufgelistet, man sieht anhand des Rankings auch ganz gut, wo man wahrscheinlich eine Chance hat. Newbies sollten ganz klein anfangen, die Gewinne werden nicht sonderlich hoch sein, aber so bekommt man erstmal ein Gefühl für Online Poker.
Mir hat die Seite sehr gut gefallen. Sie bietet zwar grafisch nichts sonderlich ausgefallenes, hat dafür aber die größte Community und ein gut durchorganisiertes Wertungs- und Rankingsystem. Auszahlungsprobleme sind mir bisher auch noch nicht bekannt. Party Poker wird also seinem Ruf als Nr. 1 der Online-Poker Seiten durchaus gerecht.
Pokern boomt! Dass dieses Strategiespiel in den letzten Jahren einen unglaublichen Aufschwung erfuhr, merkt man nicht zuletzt daran, dass auch die sogenannten seriösen Zeitungen Artikel schalten, die sich mehr oder weniger kenntnisreich mit dem Thema beschäftigen. Neben einigen guten gibt es allerdings auch immer wieder Beiträge, denen man vorne und hinten anmerkt, wie wenig sich der Autor mit dem Thema beschäftigte und denkt, das Wissen von ein paar Schlagwörtern reicht aus, um einen Artikel über Pokern zu schreiben. So geschehen z.B. in der Online Ausgabe des SPIEGELS, der in der Vergangenheit eigentlich dafür bekannt war, ordentlichen Journalismus zu verkörpern, hier jedoch, wie leider zuletzt häufig, eher das Niveau einer bildreichen Boulevardzeitung erreicht.
Dort ist dann zu lesen, dass (Zitat) “ein Top-Spieler namens “Snowman” in einem Jahr 418.955 Dollar eingespielt hat. Profispieler erwirtschaften bis zu tausend Dollar am Tag, indem sie an mehreren Tischen gleichzeitig operieren. Sie nutzen dabei spezielle Software, die das Spielverhalten der Gegner analysiert und deren Spielzüge vorhersagt. Die Einsätze starten bei zehn Cent.”
Die Gewinnrate kommt in erster Linie durch die Limits und Stakes und nicht durch die Anzahl der Tsiche. Dies mag noch ein kleiner Faupax sein, die Bahauptung allerdings, sie würden Programme nutzen, die die Spielzüge vorhersagen, zeugt von schierer Unkenntnis. Die sogenannten Analyseprogramme, auf die der Autor hier abzielt, analysieren wirklich die Spiele und nehmen alle offenen Informationen auf, die die Gegner oder man selber preisgeben. Sie sind aber keinesfalls in der Lage, irgendetwas vorherzusagen und können einem nur ein paar Informationen geben, die man selber nutzen kann, um die Gegner besser einschätzen zu können oder das eigene Spiel zu verbessern.
“”Bei Texas Hold’em können Anfänger Profis schlagen”, sagt Weidemann. Rechtlich ist diese Auffassung umstritten. Erst im Oktober 2006 verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz, das Geldtransfers zu Online-Glücksspielseiten verbietet.”
Auch im DFB Pokal können Amateure Profis schlagen. Und da Pokern ein Spiel ist, wo man versucht, langfristig Profit aus den Karten zu holen, ist es nicht verwunderlich, dass kurzfristig jeder jeden schlagen kann. Jemand, der sich mit dem Thema beschäftigt hätte, würde diesen Satz nicht so zusammenhangslos verwenden. Was die Geldtransfers angelangt, gibt es durchaus Bestrebungen, dies wieder rückgängig zu machen.
“So entscheidet die Sitzposition am Tisch über den Wetteinsatz.”
Meint der Autor etwa dies
“Mit Assen und Königen in der Hand, so lautet eine andere Regel, tritt der sogenannte Anna-Kournikova-Effekt ein: “Sieht gut aus, gewinnt selten” Die Wahrscheinlichkeit für einen Royal Flush liegt bei 0,003 Prozent.”
Dass im Pokern viele Hände Spitznamen haben, scheint dem Autor nicht so geläufig zu sein und er meint wohl auch, dass bei T2 der Doyle Brunson Effekt eintritt. “Sieht schlecht aus, gewinnt aber zwei World Series”. Das Einstreuen einer der niedrigsten Prozentzahlen, die es beim Pokern gibt, soll wohl der Versuch sein, zu suggerieren, dass man beim Pokern vor allem Glück braucht. Das Problem ist nur, dass die Hände, mit denen man am meisten Geld verdient, viel wahrscheinlicher sind und viele profitable Spieler noch überhaupt keinen Royal Flush hatten.
“Künstliche Poker-Bots, die sich am Chat nie beteiligen, mögen einem noch auffallen. Ob jedoch zwei Leute heimlich zusammenspielen und dadurch besseren Einblick in die Karten bekommen, lässt sich kaum sagen. Auch “Poker Farmer” aus Indien und China – dort kann man Spieler mieten, die im Auftrag anderer Leute zocken, beispielsweise auch nächtelang Punkte in “World of Warcraft” sammeln – sollen sich bereits an die Online-Pokertische setzen und für die Kasinos mitmischen.”
Wie erfolgreich Pokerbots bis jetzt arbeiten, ist hinlänglich bekannt. Das Problem der “Kollusion” besteht wirklich, es wird aber seitens der großen Pokerräume gegen vorgegangen und ist auf lange Sicht auch sehr durchsichtig. Ob in China jemand für einen Spieler in Deutshcland spielt, interessiert keinen, der sich an den Tisch setzt. Der einzige Unterschied, der sich daraus ergibt, dass der chinesische Deutsche ein offensichtlich besserer Spieler ist als der ursprüngliche deutsche Spieler.
Alles in allem macht der ganze Artikel den Eindruck, als würde einzig und alleine dazu dienen, ein wenig Polemik gegen das Pokern zu machen und dem “Journalisten die Möglichkeit zu eröffnen, mit ein paar Phrasen um sich zu schleudern.
Im ersten Beitrag über Tricks und Kunststückchen behandelten wir die Chips. Diesmal geht es um die Karten, mit denen man auch einiges anstellen kann. Jeder kennt alte Bud-Spencer- und Terrence-Hill-Filme, wo man sich köstlich über die unrealistischen Kartenspielereien amüsieren konnte. So unglaublich geht es in der Realität natürlich nicht zu, aber dennoch können manche Menschen nahezu zauberhaft mit den Karten umgehen.
Nicht umsonst sind Kartentricks deshalb Bestandteil vieler Zaubershows. Wie beim Zaubern geht es um Fingerfertigkeit und Illusion. Im unteren Video sieht man eine Anleitung zum Fächerbilden, bei anderen kontrolliert man die Verteilung einzelner Karten oder ganzer Stapel. Allerdings kann man damit nicht nur verwundertes Staunen auslösen, die Tricks sind auch Bestandteil diverser Betrügereien.
Beim Pokern geht es vor allem darum, seine Karten so zu spielen, als kenne man die Karten der Gegner. Gerade dem Kartenmischer ergeben sich deshalb Möglichkeiten, Einblick in die Karten der Gegner zu bekommen und zu kontrollieren, welche Hände sie erhalten. Dies können manche Betrüger so schnell, dass es den wenigsten auffällt. Sorgt ein er dafür, dass der Gegner eine sehr gute Hand erhält, die aber nur die zweitbeste hinter der eigenen ist, wird dies mit Sicherheit einen großen Pot bedeuten.
Eine Methode, um in die Karten zu schauen, ist der Trick mit einem glänzenden umgedrehten Ring, in dem sich die Karten spiegeln können. Einem Profi genügt ein kurzes Knicken der Karten, um einen kurzen Einblick zu erhalten. Weiß er erstmal, wo eine Karte ist, kann er sie gezielt verteilen, indem er entweder von unten gibt, oder die guten Karten, die obenauf liegen, kontrolliert zurückhält und immer die zweite Karte darunter verteilt. Gott sei Dank sind diese Betrügereien in den Casinos nahezu ausgeschlossen und in privaten Runden eher unüblich, sodass man sich schon in den sowieso illegalen Bereich begeben muss, um damit konfrontiert zu werden.
Wenn es einem dann doch mal auffallen soll, kann man mit den Karten noch was anderes machen und sie als Waffe nutzen. So behauptet man von Chris Ferguson, er könne die Karten so werfen, dass er über mehrere Meter eine Banane zerteilt.
Beobachtet man den Pokerboom, fällt auf, dass zwar alle pokern, aber die wenigsten diese spannende Variante. Dabei endet eine verlorene Partie Strippoker bei weitem nicht so frustrierend wie das normale Pokern. Im Gegenteil, es kann ganz amüsant sein. Wenn Sie es nicht spielen, weil Ihnen die Mit-Spieler fehlen, können wir nichts daran ändern, wenn Sie es aber schon oft vorhatten, sich aber nie einig wurden, wie die Regeln sind, können wir das schon.
Grundsätzlich kann man mit jeder Variante um die Kleidung spielen, da inzwischen aber jeder Texas Hold’em kennt, sollte man für den Anfang diese aussuchen.
Es gibt zwei Arten des Strippokers, die sich vor allem in der Geschwindigkeit unterscheiden.
In der <strong><span style=”font-size: 18px”>Variante 1</span></strong> spielt man genauso Pokern genauso wie üblich mit Chips, setzen und bieten. Zum Entkleiden kommt es erst dann, wenn jemand keine Chips mehr hat. In dem Fall kann er sich mit seiner Kleidung Chips zurückkaufen, um wieder am Spiel teilnehmen zu können. Da man die Anzahl der Chips frei wählen kann, ist hier die Dauer des Spiels relativ offen.
In <strong><span style=”font-size: 18px”>Variante 2</span></strong> braucht man keine Chips. Jedes Mal, wenn jemand zum Showdown gelangt und verliert, muss er etwas ausziehen. Dadurch, dass man unter Umständen in jeder Hand etwas verliert, kann das Spiel sehr schnell zu Ende sein.
Man sollte also vorher überlegen, ob der Spielspaß oder der Spaß danach im Vordergrund steht. Will man möglichst lange etwas vom Spiel haben oder nehmen viele Leute dran teil, kann man sich auch zusätzliche Aufgaben einfallen lasssen, die die Verlierer anstelle des Ausziehens eintauschen können. Der Kreativität zum Verändern der Regeln sind dabei keine Grenzen gesetzt, man sollte nur darauf achten, dass man sich nicht in stundenlange Diskussionen verrennt.
Die Suche nach dem schnellen Geld endete schon oft im finanziellen Ruin und sozialer Vereinsamung.
Dabei kommt der Kontrollverlust, der mit jeder Sucht einhergeht, in der Regel schleichend und somit für den Betroffenen nicht erkennbar. Es gibt aber Wege, um sich klar zu machen, dass man ein Problem mit dem Spiel hat. Wenn es anfängt, das Privatleben negativ zu beeinflussen, wenn es wichtiger
wird als die Arbeit oder die Familie und wenn es ein Weg wird aus der Realität zu flüchten, muss man eingreifen, um Schlimmstes zu verhindern. Wenn man erstmal finanziell bankrott ist, ist es zu spät. Der weltweit bekannteste Selbsttest, um festzustellen, ob man ein Suchtverhalten zeigt, ist der sogenannte SOGS (South Oaks Gamblings Screen). Er wurde von den amerikanischen Wissenschaftlern Henry Lesieur, Ph.D., and Sheila Blume, M.D. entwickelt, um eine eventuelle Abhängigkeit sichtbar zu machen. Daneben gibt es noch andere Tests, die ähnliche Fragen stellen. Wenn man erkannt hat, dass man unter Umständen Suchtverhalten zeigt, sollte man sich an zuständige Beratungsstellen wenden, die einem professionell weiterhelfen können. Kontrollieren sie das Spiel, aber geben Sie dem Spiel nicht die Chance, sie zu kontrollieren.
An fast jedem Pokertisch gibt es neben den Stimmen und normalen Geräuschen beim Setzen einen beständigen Geräuschpegel klickender Chips. Meist hat man dann mindestens einen Spieler dabei, der seine Chips nicht nur für seine Einsätze benutzt, sondern auch kleine Kunststücke damit macht, die mehr oder weniger schwierig sind.
Die Klassiker sind der “Shuffle”, bei dem der Spieler zwei kleine Stapel Chips nebeneinander stellt und sie dann ineinander schiebt und der “Knuckle Roll“, wo man einen Chip am Handrücken über die Finger rollen läßt. Für viele sind dies die ersten Tricks, da sie relativ einfach sind. Andere jedoch benötigen ein höheres Maß an Fingerfertigkeit (und wahrscheinlich auch -größe).
So wird bei Bei Tricks mit so Namen wie “3 Chip Twirl” oder “Twirl Lift” werden mehrere Chips in den Fingern gedreht, gestapelt und balanciert (s. Video). Ob man seine Gegner aber wirklich spielentscheidend beeindrucken kann, ist zu bezweifeln. Es ist vielmehr eine Gelegenheit, seine Nervösität und Langeweile in manchen Phasen beim pokern zu überwinden und man sollte nicht den Fehler begehen, der Beherrschung solcher Spielchen mehr Beachtung zu schenken als der Beherrschung des Spiels.
Poker ist in meinen Augen gewissermaßen die Königsdisziplin des Glücksspiels. Die Kontrahenten treten hier in einem relativ fairen Wettkampf gegeneinander an, ohne dass man den Eindruck hätte, dass im Endeffekt immer nur die Bank gewinnt. Neben dem Glück zählt beim Poker auch die Fähigkeit, mit seinen Erfolgen umgehen zu können.
Das Problem ist jedoch: Viele Spieler sind zwar im Höhenrausch, solange sie gewinnen. Setzt jedoch eine Pechsträhne ein, die durch fehlende strategische Umsicht oder zu erfahrene Kontrahenten verschlimmert wird, haben nur wenige Teilnehmer die Stärke, aufzuhören. Sie verfallen dem gleichen Irrtum wie bei anderen Formen des Glücksspiels, bei denen die Gewinnchancen für die Bank offensichtlich am höchsten sind, und glauben, ihre Verluste wieder begleichen zu können.
In meinem Freundeskreis stelle ich regelmäßig fest, wie sich einige Bekannte auf Poker-Abenden als Wölfe outen, andere als eher zahme Spieler. Die Kombination aus Biss und Realitätssinn gelingt aber nur sehr abgebrühten Menschen, die sich womöglich gar nicht so sehr für das eigentliche Poker-Spiel interessieren. Hier sind eher die Fertigkeiten eines erfahrenen Psychologen gefragt.
Letztendlich zählt nur das Blatt. Beherrschen die Spieler es jedoch, maßvoll zu entscheiden, wann der Punkt zum Ausstieg gekommen ist, könnten Verluste minimiert werden. Den Traum vom schnellen Geld haben wir schon alle einmal gehabt, er macht sich in einer Spielsituation aber sehr negativ bemerkbar. Insbesondere bei Menschen, die jeden Tag zu einem eher niedrigen Lohn arbeiten, stellt sich dieser Wunsch schnell ein.
Ich denke deshalb, dass man die Pokersucht nicht unbedingt abstellen muss. Man sollte es aber vorziehen, im eigenen Freundeskreis nur um sehr kleine Beträge zu spielen. Die Wahrscheinlichkeit ist dann höher, dass einer der Bekannten nahe und menschlich genug ist, um einzuschreiten und die Wahrheit auszusprechen: “Vom Poker wird man im Normalfall nicht reich.”