Einer der schönsten Momente in einem Turnier ist der, wenn die Bubble platzt und der letzte Spieler vor den Geldrängen rausfliegt. Heute war es soweit und alle bis jetzt verbliebenen Spieler dürfen sich über mehr als 20000$ freuen. 474 Spieler überstanden ihn schließlich.
Chipleader am Ende von Tag drei war Jeremy Joseph mit 1458.000 an Chips. Ihm auf den Fersen sind Jeremiah Smith (1.079.500), Mark Ketteringham (950.000), Kyle Carlston (932.500), Dag Martin Mikkelsen (931.000), Alan Jaffray (908.500), Owen Crowe (900.000), Alexander Kostritsyn (887.000), James McManus (875.000) und Chris Barrile (873.500).
Brian Schädlich, der den zweiten Tag mit über 800.000 an Chips noch dominierte, stürzte tief und hat nach diversen verlorenen Showdowns nur noch 22.000 Chips zur Verfügung.
Von den Pros konnten sich ebenfalls noch einige im Feld halten. Führender von ihnen ist Alexander Kostritsyn mit 887.000 Chips. Dahinter positionieren sich Spieler wie Brandon Cantu (747.000), Brian Hansen (634.500), der Seriengewinner Phil Hellmuth (475.000), Victor Ramdin (471.000), Hoyt Corkins (439.500), Allen Cunningham (386.500) und Gus Hansen (355.000).
Auch der zweite Tag der WSOP brachte wieder spannende Matches. 1,251 Spieler versuchten an Tag 2A ihr Glück. Eindeutiger Chipleader und damit Führender im Gesamtranking ist nun Brian Schaedlich, der mit 802.000 Chips mehr als doppelt so viel Chips hat wie der Zweite Hunter Frey mit 397.000. Brandon Adams (353.600), David Rheem (353.000) Ronald Adams (333.550) Farhad Sinae (328.500) und Eric Crain (315.000) sind die Folgenden.
Tag 2B
An Tag 2B gingen mit 2,379 Spielern noch etwas mehr Spieler an den Start als an Tag 2A. Am Ende überlebten ihn 842. Der 22-Jährige Grundschullehrer Peter Biebel konnte sich mit 531.000 Chips das beste Ergebnis erarbeiten. Hinter ihm stehen Alex Outhred (486.800), Raja Kattamuri (411.100), Steven Goosen (362.100), Reagan Silber (355.500), Paul Snead (335.500), Rafael Caiaffa (334.500), Cornel Pazai (328.100), Matthew Calhoun (325.800) und Terry Lade (315.000).
Den zweiten Tag überlebten auch ein paar große Namen unter ihnen Victor Ramdin, Nenad Medic, Phil Hellmuth, Jean-Robert Bellande, Jeff Madsen, John D’Agostino, Phil Gordon, Shawn Sheikhan, Gus Hansen, and Mike Matusow.
Es ist wieder soweit, alle Größen des Pokerns und die, die es gerne wären haben sich zusammengetroffen, um das größte Event auszuspielen, was die Pokerwelt kennt, den Main Event der World Series of Poker. Insgesamt haben sich dieses Jahr 6844 Spieler angemeldet, was einen Preis Pool von mehr als 64 Mio $ ergibt. Der Gewinner wird somit die stolze Summe von 9,1 Mio $ einstreichen können. Nachdem Tage 1 und 2 nun vorüber sind, läßt sich ein kleines Zwischenfazit aufstellen. weiterlesen »
Poker hat den letzten Jahren einen unglaublichen Schub an Popularität erfahren. Nicht nur die im Fernsehen zu verfolgenden Poker-Sendungen locken die Zuschauer vor die Bildschirme, sondern auch im privaten Bereich wird immer mehr Poker gespielt. Mittlerweile bilden sich regelmäßig in Firmen, unter Freunden und in der Familie private Pokerrunden, in denen auch mit Einsätzen gespielt wird.
Da man aber nicht immer das passende Ambiente und Equipment parat hat, kann man inzwischen sogar Pokerevents mieten. Dabei wird der Firma oder der Familie, die ein solches Event veranstalten möchte, die Pokertische, die Chips und sogar der Croupiers gestellt .Dieser kann auch dahingehend eingesetzt werden, dass er auch Regelunkundigen die Grundlagen des Spieles vermitteln kann. Dank dieser ungewöhnlichen Möglichkeit, erfahren Firmen- und Familienfeiern einen ganz neuen Schwung. Selbst Themenabende wie 30er Jahre oder Kostümbälle können bei diesen Events berücksichtigt werden.
Wer näheres erfahren möchte, sollte hier mal schauen.
Berlin wird vom 21. – 22. Juni zur Pokerstadt. Die Pokermesse, letztes Jahr noch in Köln abgehalten, zieht 2008 mit 5000 – 8000 erwarteten Besuchern und über 50 Ausstellern in die Hauptstadt.
Vom 30. Mai bis 16. Juli 2008 findet im Rio All Suite Hotel & Casino in Las Vegas wieder das wichtigste Pokerturnier der Welt statt. Das Mainevent der World Series of Poker, ein Turnier mit einem Buyin von 10000$ und einen Teilnehmerfeld von bis zu 8000 Personen. Der Gewinner dieses Events erhält je nach Teilnehmerzahl ein Preisgeld von ungefähr 10 Mio Dollar. Da sich die wenigsten das Geld für die Teilnahme leisten können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich über sog. Satellites zu qualifizieren und Buyin, Flug, Hotel und meist noch Taschengeld zu gewinnen. Seit 2001 ein unbekannter Pokerspieler namens Chris Moneymaker auf Pokerstars (Name ist echt) für 39$ erst das Satellite und danach das Armband der WSOP, einschliesslich der 2,5 Mio $, gewann, versuchen viele diesen Weg zum Pokermillionär zu nehmen. Moneymakers Gewinn gilt noch heute als der Beginn des großen Booms. Wenn sie es ihm gleichtun wollen, haben wir nachfolgend diverse Möglichkeiten der Qualifikation zusammengestellt.
Alle großen Pokerseiten wie Pokerstars, Full Tilt Poker oder Partypoker bieten entsprechende Möglichkeiten an. Man kämpft sich dann in Sit’n Go oder Multi Table Turnieren durch diverse Runden bis zu den Hauptqualifikationen. Wer möchte, kann auch ein paar Runden überspringen und sich gleich für mehr Geld in höherer Runden einkaufen. Die ersten Runden haben dagegen meistens ein Buyin von wenigen Dollar, manche sind sogar umsonst. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, sich in Live Turnieren das 12000$ schwere Paket zu sichern. So veranstaltet Pokerwelle.de in Deutschland Turniere mit dem begehrten Preis.
Allerdings ist es ein beschwerlicher Weg, sich erst durch diese Runden zu kämpfen und dann 11 Tage lang gegen die besten Spieler dieser Welt zu spielen. Neben einem langen Atem und einer guten Strategie braucht man dazu auch viel Glück.
Dies wünschen wir Ihnen!
Über die Poker EM habe ich letzte Woche bereits berichtet, jetzt ist mir eine Neuigkeit zur Fußball-EM untergekommen, die dennoch mit Poker zu tun hat. Die Website PokerStars veranstaltet nämlich Online-Poker-Turniere und schickt deren Sieger zur Fußball EM 2008.
Es werden täglich Qualifikationsturniere für die wöchentlichen „Weekly Euro 2008 Finals“ veranstaltet. Die beiden besten Spieler dieser Finals erhalten jede Woche ein EM 08 Package. In dem sind neben 2 Eintrittskarten für ein Gruppenspiel der EM 2008 in Klagenfurt noch 500 Euro Reisekosten, 3 Nächte in einem Vier-Sterne-Hotel, ein Eintritt zu einem Wohltätigkeits-Pokerturnier, eine PokerStars-Tasche, sowie eine EURO 2008 Fan-Tasche enthalten.
Das Beste daran: Die Anmeldung auf PokerStars ist kostenlos, und die Registrierung bei den Qualifikationsturnieren ebenfalls.
PokerStars veranstaltet damit eine Promoaktion, die sich meiner Meinung nach wirklich lohnt. Natürlich wird es nicht leicht, die Karten zu gewinnen, ohne Gebühren hat aber eigentlich jeder, der etwas auf sein Pokertalent hält, die Chance auf eine Fahrt zur Fußball EM 08. In diesem Sinne: Viel Glück und gute Starthände!
Die Pressemitteilung ist raus, jetzt ist es offiziell: Die Poker-EM 2008 wird wieder im Grand Casino Baden in Wien stattfinden. Als Termin ist der Zeitraum vom 5. bis 12. Oktober genannt.
Obwohl die Spiele damit erst in einem halben Jahr beginnen, sollte man sich bereits jetzt darauf vorbereiten: Die Anmeldungen sind bereits ab 1. Mai möglich.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Poker-EM werden in diesem Jahr gleich zwei Europameister gekürt: Neben dem klassischen Seven Stud wird sich auch der Gewinner des Texas Hold ‘Em über einen Titel freuen können.
Erwartet wird ein Pot von über zwei Millionen Euro, Grund genug also, schon jetzt für die Startgebühren zu sparen. Die sind nicht ohne: Für die Seven Card Stud EM 2.500 Euro, für die Texas Hold’em EM 4.000 Euro. Parallel werden noch ein „Baden Open“ und ein Texas Hold’em No Limit abgehalten, hier ist man mit 2000 bzw 1000 Euro etwas günstiger dabei. Wem das zu teuer ist, der sollte in den nächsten Monaten gut achtgeben, sicherlich werden bald die ersten Satellites und Freerolls durch Sponsoren veranstaltet.
Eines der beliebtesten Poker Events wird in diesem Jahr wieder veranstaltet und wartet mit neuen und besseren Qualifikationsstrukturen auf. Wie die Vergangenheit bewiesen hat, war die Qualifikation für die Everest Poker-Avalanche nicht immer leicht durchschaubar, weshalb die Veranstalter das mit 1.000.000 Dollar garantiertem Preispool ausgestattete Turnier reformiert haben.
Das Finale wurde jedenfalls nicht verändert. Es findet am 10. Mai um 15 Uhr statt. Die besten zehn Spieler sowie ein prominenter Gast treffen am Final-Table aufeinander. Dem Sieger winken letztendlich 200.000 Dollar Preisgeld und eine wunderbare Urlaubsreise. Selbst wenn man nur Zweiter (120.000$) oder Dritter (90.000$) werden sollte, erscheint die Teilnahme äußerst lukrativ.
Zum Final-Table führen ausschließlich drei Wege. Mehrmals täglich werden Satelliten-Turniere ausgespielt. Die Teilnahme in der 1. Runde kostet lediglich nur $3+0,30 und $11+1. Man kann auch direkt in die 2. Runde für $100+9 einsteigen. Als letzte Chance bietet sich das Avalanche-Finale für $3.000+150. Von hier aus kann man sich direkt für den Finaltisch qualifizieren, muss aber zunächst eine große Summe berappen.
Die ersten ausgespielten Runden haben bereits am 2. Januar begonnen, wer also einsteigen möchte, sollte sich unbedingt beeilen. Also viel Erfolg!