All about Pokern

Mehr als nur ein Bluff
 


Archiv: Strategie

Die Calling – Station

Autor: Daniel
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Poker Jason ©Pratt

Zu den schönen Momenten beim Poker gehört es, wenn man eine gute Hand hat und richtig viel Geld damit verdienen kann. Normalerweise werden die Gegner skeptisch und schmeißen ihr Blatt weg, wenn wir zu viel setzen oder sie zu schlechte Karten haben.

Stellt euch aber vor, ihr haltet die Nuts und erhöht den Pot fast schon verdächtig groß und euer Gegner callt euch trotzdem bis zum Showdown, mit nichts auf der Hand. Ihr seht seine Karten und fragt euch “Ist das alles?”. Wenn euch die Situation bekannt vorkommt, dann Herzlichen Glückwunsch: Ihr spielt gegen eine “Calling Station”.

Woran erkennt man eine “Calling Station”?

Eine “Calling Station” spielt mit fast allen Starthänden, deswegen kann man Sie nicht so gut lesen. Spätestens beim Showdown aber, wenn die Karten offen auf den Tisch gezeigt werden erkennt man diese schlechte Spielweise.

Eine “Calling Station” spielt relativ passiv und erhöht selten von sich aus. Während den Setzrunden checkt oder callt die “Calling Station” meistens und kann somit auch selten aus dem Spiel geblufft werden. Also gar nicht erst bluffen versuchen.

Spielt einfach eure guten Hände bis zum Schluss durch, erhöht immer kräftig den Pot und sahnt dann am Showdown ab. Vermeidet es mit schlechten Händen gegen die “Calling Station” zu spielen, auch wenn ihr glaubt dass sie blufft. Die Wahrscheinlichkeit auf dem River gegen ein Monsterblatt zu spielen ist da und wenn ihr euch von euren schlechten Karten bis zum Showdown nicht trennt, alles callt und dann verliert… dann kann es sein , dass ihr die “Calling Station” seid.


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Tilt Tilt Tilt!

Autor: Daniel
abgelegt in: Strategie

Wenn man viel Poker spielt, vor allem online, passiert es allzu oft, dass man mit guten Händen gegen Fische spielt und verliert. Es kann sein, dass die schönen Pocket Rockets gegen einen Backdoorflushdraw verlieren. Nur die wenigstens Pokerspieler sind dann in der Lage, nach einem Bad Beat ruhig zu bleiben und konstant ihre Strategie durchzuziehen. Das Schlimme am Bad Beat ist die Wut im Bauch, Wut auf den Gegner, dass er so dämlich gespielt, Wut auf den River, Wut auf alles. Und schon beginnt man an zu tilten. Wer am Flipperautomaten zu stark rüttelt, kennt das Wort.

Was ist denn so gefährlich am Tilten?

Es gibt vielerlei Arten , wie sich das Tilten ausdrücken kann:

1. Man raist zuviel und versucht mit aller Kraft seinen Verlust durch Aggressivität wieder reinzuholen.

2. Man raist gar nicht mehr und callt einfach alles runter, weil man sich nicht mehr sicher ist und ständig Angst hat nochmal mit einem guten Blatt zu verlieren.

3. Man spielt auch mit schlechten Karten, callt Preflop jeden Raise in der Hoffnung, dass man einen guten Flop trifft.

Doch was tun bei Tilt?

Das Allerwichtigste und zugleich Allerschwerste ist sich einzugestehen, dass man tiltet. Wenn man diese Erkenntnis gemacht hat sollte man am besten tief durchatmen und sich beruhigen. Man verlässt kurz den Pokertisch, macht eine Zigarettenpause (es sei denn man ist Nichtraucher) oder hört entspannende Musik. Wenn das Gemüt sich aber immer noch nicht beruhigt hat, dann sollte man erstmal die Finger von den Karten lassen. Bei unkonzentrierten und schlechtem Spiel verliert man auf lange Sicht und verlängert damit unnötig den Tilt.


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Showdown im Pokerspiel

Autor: Marian
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Der Showdown ist in allen Pokervarianten der Höhepunkt des Spiels, insbesondere bei No-Limit Texas Hold’em. Allerdings entsteht durch Fernsehübertragungen bei vielen Spielern der Eindruck, dass der Showdown das Ziel jedes Spiels ist. Dies stimmt aber eigentlich nicht.

Gerade bei Turnieren versucht man mit einem All-In sehr oft zu vermeiden, dass der Gegner noch eine weitere Karte sieht und damit vielleicht sein Blatt verbessern kann. Dennoch kann man kein Pokerturnier gewinnen, ohne zwischenzeitlich zum Showdown zu kommen. Unausweichlich wird es immer dann, wenn um die letzten Chips eines Teilnehmers gespielt wird. Typischerweise sieht man dann, wie jemand seinen verbliebenen Stapel in die Mitte schiebt, und er von einem anderen Spieler gecallt wird. Dann legen beide ihre Starthände offen, Flop, Turn und River werden ausgeteilt und das bessere Blatt gewinnt.

Der Haken am Showdown ist, dass er unkontrollierbar ist. Keine Hand ist unverwundbar und selbst Asse verlieren regelmäßig. Die Gefahr, sich mit einem Showdown aus einem Turnier zu kicken, sollte man deswegen stets bedenken. Große Pokerspieler wie Phil Hellmuth Jr. oder Doyle Brunson konnte man schon beobachten wie sie mit Könige in der frühen Phase eines Turniers gepasst haben. Kluge Pokerspieler wägen ihre Risiken und Chancen ab. Genau das macht sie erfolgreich.


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Sonderregeln beim Speedpoker

Autor: Marian
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Poker ©chrischapplear

Speedpoker ist eine neue Variante für Live-Spiele, die von dem Australier Keith Sloan erfunden wurde. Derzeit wird sie nur bei drei großen Turnieren gespielt, der Asia-Pacific Speed Poker Championship, der Mansionpoker.net Poker Dome Challenge und der World Speed Poker Open.

Im Prinzip ist Speedpoker ganz normales Texas Hold’em, nur dass man für jede Entscheidung eine limitierte Zeit hat. Zwar gibt es auch bei klassischen Turnieren in der Regel Zeitbeschränkungen, die aber sehr großzügig gefasst sind. Beim Speedpoker hat man exakt 15 Sekunden. Wenn man innerhalb dieser Spanne nicht agiert, wird gefoldet oder gecheckt. Meist hat ein Spieler einen Bonuschip, mit dem er 30 zusätzliche Sekunden in einer beliebigen Runde kaufen kann.

Ich habe Speedpoker noch nie gespielt und bin auch nicht sonderlich interessiert daran. Gerade live möchte man sich doch für eine wichtige Entscheidung die nötige Zeit nehmen, da man deutlich mehr Informationen zu verarbeiten hat als online (Tells!).

Speedpoker erhöht den Glücksfaktor beträchtlich und begünstigt gleichzeitig aggressive und erfahrene Spieler. Das führt mit Sicherheit zu sehr unterhaltsamen Turnieren, da regelmäßig Fehlentscheidungen zu erwarten sind. Ich bin mir aber sicher, dass es viele Interessenten für diese Variante gibt. Die Glücksritter sterben schließlich nie aus. Dennoch würde ich live ein klassisches Spiel bevorzugen.


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Wertungsvarianten im Poker

Autor: Marian
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Poker ©russeljsmith

Nachdem ich zu Beginn wie wohl die meisten Texas Hold’em gespielt und mich nur hin und wieder über die Namen anderer Pokervarianten gewundert habe, erwachte irgendwann in mir der Ehrgeiz, alle möglichen Pokerspiele zu beherrschen. Schließlich wird auch in den großen Cash Games ein Mixed Game gespielt, bei dem man von Omaha bis Triple Draw alles beherrschen sollte. Und wer weiß?

Neben der Erkenntnis, dass Texas Hold’em vielleicht nicht das einfachste, aber doch überschaubarste Pokervariante ist, war vor allem eine Entdeckung für mich sehr spannend. Tatsächlich gibt es eine Wertungsvariante in der nicht das beste Blatt zählt, sondern das schlechteste. Diese nennt man “Low”, während man die andere “High” nennt. Völlig verwirrt war ich allerdings, als ich herausfand, dass es auch “High/Low”-Spiele gibt. Bei diesen Spielen wird der Pot aufgeteilt in einen für die “High”-Hand und einen für die “Low”-Hand.

Aus meiner schönen No-Limit Texas Hold’em Welt entflohen, wurden mir schnell die Vorzüge dieser ganzen Wertungsvarianten klar. Wenn man beispielsweise Omaha Hi-Lo in niedrigen und mittleren Limits spielt, dann hat man es mit noch mehr schlechten Spielern zu tun, als schon bei Texas Hold’em. Und nichts mag ich mehr als mit Spielern am Tisch zu sitzen, die der Meinung sind, dass so ein Spiel ja auch nicht komplizierter ist als eine “High”-Variante. Irgendwer muss schließlich mein Abendessen bezahlen.


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Da sollen es ja einige tausend Theorien darüber geben, was einen richtig guten Pokerspieler ausmacht. Dauernd kriege ich Emails mit den besten Tipps von dem und dem Profi, unschlagbare Strategien kostenlos für eine erstmalige Einzahlung von Phil Ivey ©ralphunden100 $. Früher im wilden Westen hatte man es einfach, wenn die American Airlines jederzeit aus dem Ärmel gezogen werden konnten, wie auch die Revolver aus den Halftern.

Heutzutage hat man ja Kameras oder ein Internet – Software, wodurch die Möglichkeiten der Manipulation sich wirklich nur auf den Gegenspieler reduzieren. Da versuche ich dann psychologische Fähigkeiten anzuwenden, die einen Pro ausmachen. Ein sicherer Auftritt, Sonnenbrille, Schauspielkurse, Bluffen für Fortgeschrittene. Einige sind so weit, dass sie denken, sie können gut bluffen, wenn sie nach dem Fremdgehen noch mit ihrer Frau schlafen können. Für die treuen unter uns gibt es dann todsichere Strategien. Erst muss man die des Gegners erkennen und durchschauen. Dann in die eigene hinführen und ausnehmen. Wer natürlich nicht beim Bund war wie ich, der probiert es halt mal mit der Mathematik und Statistik. Sind die Chancen wirklich viel Größer mit Anna Kournikowa a.k.a. Ass König einen All In zu gewinnen? Dann erkläre mir mal statistisch, warum ich statistisch gesehen 99% meiner All In`s mit AK`s verloren habe!

Natürlich da fehlt das Glück. Im Endeffekt haben ja alle die gleichen Chancen. Denn dann ist das, was den Profi ausmacht, wirklich nur das ständige, wiederholende Gewinnen. Wer kein Profi ist, der verliert über kurz oder lang.


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Pot Odds im Poker

Autor: Marian
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Die Pot Odds werden verwendet um zu berechnen, ob der zu erbringende Einsatz in einem sinnvollen Verhältnis zum möglichen Gewinn steht. Dies ist eine wichtige Voraussetzung um langfristig erfolgreich zu spielen.

Die Berechnung der Pot Odds ist eigentlich sehr einfach, vor allem bei Texas Holdem. Man zählt die Outs, die einem vermutlich zum Sieg helfen werden und errechnet die Wahrscheinlichkeit, dass eine dieser Karten auf Turn und/oder River kommen. Um z.B. die Pot Odds bei einem Flush Draw zu berechnen benötigt man als erstes die

Wahrscheinlichkeit, dass noch eine weitere Karte der benötigten Farbe kommt. Diese beträgt in diesem Fall ca. 35% nach dem Flop und ca. 18% nach dem Turn. Mitgehen sollte man in dieser Situatuon nur, wenn der Einsatz günstig im Verhältnis zu den Gewinnchancen steht. Bei einem Pot von 100 bedeutet dies, dass man etwa bei 50 nach dem Flop den Break even Point erreicht. Setzt man mehr, verliert man auf lange Zeit gesehen, da die Statistiken gegen einen sprechen.

So hilfreich Pot Odds auch sind, es hängt sehr von Spielform ab, wie nützlich sie sind. Bei No-Limit-Spielen spielen andere Dinge wie Psychologie und Strategie eine größere Rolle. Hingegen sind Limit-Spiele auf ihrer starren Bietstruktur geradezu ideal für mathematisch orientierte Spieler. Aber egal welche Pokerform man wählt, ohne eine gute Kenntnis der Pot Odds geht gar nichts.


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Live-Tells – die richtige Gestik sowie Mimik anzuwenden und beim Gegenüber einzuschätzen, ist beim Poker äußerst wichtig. Wie reagiert der Gegner beim Aufdecken des Flops, lassen sich Reaktionen beim Setzen einschätzen oder besitzt er gar ausgeprägte Zeichen beim Bluffen? Das Beobachten und das Einordnen dieser Zeichen können dem Spieler beim Pokern einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Eines dieser „Tells“ ist das lange Anstarren des Flops. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegenüber den Flop verpasst hat, ist relativ hoch. Die Spieler, die nicht auf die eigene Mimik achten, versuchen unbewusst die eigenen Karten in Kombination mit dem Flop zu bringen. Die Folgereaktion ist meistens das Stärken der eigenen Position durch ein hohes Anspielen – Stärke statt Schwäche ausstrahlen – ein Klassiker. Hier kann man getrost mithalten.

Ein oft nicht beachtetet „Tell“ ist die Atmung eines Spielers. Zwar haben sie ihre Gestik und Mimik voll im Griff, aber die Konzentration auf diese, lässt sie bei guten Blättern häufig tiefer einatmen. Achtet man darauf, ob sich der Brustkorb ungewöhnlich weitet, ist von einem starken Blatt auszugehen. Beim Bluffen verhält es sich fast gegensätzlich, die Atmung verflacht, der Spieler möchte nicht gezielt auf sich aufmerksam macht. Dieser „Tell“ ist aber erst nach längerem Spielen anwendbar, weil man die einzelnen Gegner schon eine Weile beobachtet haben muss.

Ein etwas zweifelhafter „Tell“ ist das Kontrollieren der eigenen Karten nach dem Flop. Eigentlich müsste ein erfahrener Spieler mit hoher Konzentration sein Blatt im Kopf haben, womit das Kontrollieren der eigenen Karte aus Unsicherheit resultiert. Der Spieler ist sich nicht mehr sicher, ob sich möglicherweise eine völlig Situation ergeben hat – daraus folgt, dass der Spieler den Flop nicht getroffen hat. Allerdings wenden immer Spieler diesen „Tell“ an, um den Gegner zu täuschen. Man muss hier genau einschätzen können, in welcher Form dieser „Tell“ vom Gegner verwandt wird.

Ein Klassiker unter den „Tells“ sind zitternde Hände. Viele unerfahrene Spieler vermuten hinter dieser Gestik sofort Nervosität und gehen von einem Bluff aus, dabei sollte man in die ganz andere Richtung denken. Zitternde Hände können auch aufgrund losgelöster Spannungen entstehen. Gerade bei Spielern, die kurz vor dem Ausscheiden stehen, signalisieren die Hände ein sehr gutes Blatt. Die Anspannung fällt und die Hoffnung auf ein grandioses Blatt steigt, kurzzeitig wird die angestaute Anspannung gelöst – das Resultat sind zitternde Hände.


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Wahrscheinlichkeiten

Autor: Marian
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Pokerhand

Das Poker nicht nur ein reines Glücksspiel ist, sondern auch mit jeder Menge Strategie und Verstand zu den tun hat, dürfte jedem Spieler klar geworden sein, der schon einmal in einer großen Runde gespielt hat. Dabei muss jeder Spieler seinen Gegner und seine Karten genau einschätzen können. Wie realistisch die Chancen auf einen Gewinn sind, lässt sich am Besten anhand von Wahrscheinlichkeiten einschätzen. Hier ist einmal eine kurze Übersicht zusammengestellt.

• Royal Flush – 0,00015 %
• Straight Flush – 0,00135 %
• Vierling / Four of A Kind – 0,02 %
• Full House – 0,14 %
• Flush – 0,20 %
• Strasse / Straight – 0,39 %
• Drilling / Three of A Kind – 2,11 %
• Doppelpaar / Two Pair – 4,75 %
• Paar / Pair – 42,25 %
• Höchste Karte / High Card – 50,13 %

Bezieht man diese Wahrscheinlichkeiten zur Beurteilung eines Blattes hinzu, erhöhen sich die Chancen, erfolgreich zu sein.


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Starthände

Autor: Marian
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Poker

Wie Name schon verrät sind Starthände für den Einstieg in das Spiel unheimlich wichtig. Die angewendete Strategie für die folgende Runde ist extrem abhängig von der Position des Spielers und seinen Starthänden.

Sitzt man in den frühen Positionen, also bei einem 10-Mann-Tisch auf den drei Plätzen links vom Dealer, sollte man nur sehr gute Hände anspielen, weil im Anschluss noch mehrere Spieler folgen und Reaktionen abwarten können. Von den mittleren Positionen aus, kann man die Runde schon etwas aggressiver angehen, aber man sollte das bisherige Geschehen immer Auge behalten. Die späten Positionen eignen sich auch bei niedrigen Starthänden zum Angriff, weil man auf diese Art und Weise bei bisher zögerlichen oder gar keiner Erhöhung möglicherweise die Blinds stehlen kann.

Top PairSehr gute Starthände sind immer zwei hohe Paare. Nach einem Flop liegt die Möglichkeit auf ein Set (Drilling mit PocketPair)bei immerhin 12 Prozent. Diese hohen Paare sollten auch möglichst lange verteidigt werden, wobei man aber nie mögliche Straights aus den Augen verlieren sollte.

Die größte Gefahr lauern bei Pocket Pairs, die gerade bei Anfängern sehr häufig gespielt werden und vergessen wird, dass manchmal ein einziges Bild ausreicht, um einen anderen Spieler ein höheres Paar zu verschaffen. Die Chance, ein Pocket Pair zu verteidigen, ist bei mehreren Spielern und einer späten Position wesentlich erfolgreicher.

Zwei hohe Karten von unterschiedlicher Farbe werden ebenfalls oftmals überschätzt. Ass und König sollte man fast immer egal aus welcher Position spielen, aber bei König und Zehn schon zurückhaltender agieren. Die Chancen Zwei Paaresind hier aber schon wesentlich besser als bei einem Pocket Pair, weil die Chance ein höheres Paar zu treffen höher liegt, als einen Drilling zu Floppen.

Eine hohe und niedrige Karte in Kombination sollten bei fünf oder mehr Mitspielern immer weggeworfen werden. Erst bei einer geringen Anzahl von Spielern gewinnen hohe Karten noch an Wert, lediglich im Headsup kann man auch solche Hände aggressiv spielen.

Ein Fehler sollte man auf jeden Fall vermeiden, sich so viele Flops wie möglich anzuschauen, auch die eigene Starthand sehr niedrig ist. Das kann im Laufe eines Spiels ein teures Vergnügen werden.


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