Bei „All In – Alles oder Nichts“ mit Burt Reynolds handelt es sich primär um eine typisch amerikanische Produktion: Ein bisschen Handlung gepaart mit einer Liebesgeschichte und dem altbewährten Spannungsbogen, der schon für jedes aristotelische Drama in der Antike genutzt wurde. Ist der Film nur etwas für Poker-Fans oder absolut nicht zu empfehlen?
„All In – Alles oder Nichts“ des Regisseurs Gil Cates Jr. kann trotz Burt Reynolds in der Hauptrolle nicht unbedingt als erfolgreich bezeichnet werden. Als der Film 2008 seine Premiere in den Vereinigten Staaten von Amerika feierte, konnte er am Startwochenende in 50 US-amerikanischen Kinos gerade mal ernüchternde 35.281 US-Dollar einspielen. Das heißt natürlich erst mal nichts, schließlich kommt es bei solchen Filmen meist auf die richtige Vermarktung an.
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Der Showdown ist in allen Pokervarianten der Höhepunkt des Spiels, insbesondere bei No-Limit Texas Hold’em. Allerdings entsteht durch Fernsehübertragungen bei vielen Spielern der Eindruck, dass der Showdown das Ziel jedes Spiels ist. Dies stimmt aber eigentlich nicht.
Gerade bei Turnieren versucht man mit einem All-In sehr oft zu vermeiden, dass der Gegner noch eine weitere Karte sieht und damit vielleicht sein Blatt verbessern kann. Dennoch kann man kein Pokerturnier gewinnen, ohne zwischenzeitlich zum Showdown zu kommen. Unausweichlich wird es immer dann, wenn um die letzten Chips eines Teilnehmers gespielt wird. Typischerweise sieht man dann, wie jemand seinen verbliebenen Stapel in die Mitte schiebt, und er von einem anderen Spieler gecallt wird. Dann legen beide ihre Starthände offen, Flop, Turn und River werden ausgeteilt und das bessere Blatt gewinnt.
Der Haken am Showdown ist, dass er unkontrollierbar ist. Keine Hand ist unverwundbar und selbst Asse verlieren regelmäßig. Die Gefahr, sich mit einem Showdown aus einem Turnier zu kicken, sollte man deswegen stets bedenken. Große Pokerspieler wie Phil Hellmuth Jr. oder Doyle Brunson konnte man schon beobachten wie sie mit Könige in der frühen Phase eines Turniers gepasst haben. Kluge Pokerspieler wägen ihre Risiken und Chancen ab. Genau das macht sie erfolgreich.