All about Pokern

Mehr als nur ein Bluff
 


Shark out of Water – Pokerfilmtipp

Autor: Marian
abgelegt in: News

Der Regisseur Juan Riedinger war es leid, dass sein bevorzugtes Kartenspiel Poker in cineastischen Verarbeitungen in der Regel völlig unrealistisch dargestellt wird. Kurzerhand schrieb er das Drehbuch zu „Shark out of Water“. weiterlesen »


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Spielsucht kennt viele Formen. Doch mit ein paar Tipps lässt sich die Sucht nach Glücksspielen von Anfang an vermeiden, so dass man erst gar nicht in die berühmte Abwärtsspirale gerät und sich einer Therapie gegen Spielsucht unterziehen muss.

Würde man Glücksspiele komplett verbieten würde man damit viele Menschen in die Illegalität treiben. Mit einer vollständigen Freigabe von solchen Spielen würde man hingegen eine wahre Lawine auslösen und mehr Spielsüchtige denn je verzeichnen können. Der Schlüssel zum Glück heißt jedoch verantwortungsbewusster Umgang. Das gilt auch für uns Poker-Fans.

Spielsucht - Glücksspiel©flickr/daveynin

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Poker Wetten stellen im Grunde genommen nur eine weitere Möglichkeit dar, im Internet oder einem der Wettsalons, die sich mittlerweile in fast jeder Stadt finden lassen, auf zukünftige Ereignisse zu setzen, um so den Einsatz zu vervielfachen, zu verlieren oder, was nicht so häufig vorkommt, zu egalisieren.

Im Fall von Poker Wetten kann man, wie bei anderen typischen Sportwetten wie Fussball oder Trabrennen, auf den Sieger setzen. Darüber hinaus kann man aber auch noch, je nach Anbieter, beispielsweise darauf wetten, wer beim Final Table eines Turniers der WSOP als erster ausscheidet, mit Hilfe welchen Blattes der Sieger das Preisgeld am Ende mit nach Hause nimmt oder welche Farbe oder Kartenfarbe die letzte River-Karte haben wird.

Poker Wetten

Zumindest diese letzten Wettmöglichkeiten bei Poker Wetten erinnern doch sehr stark an Roulette: während beim Roulette die Wahrscheinlichkeiten durch die zusätzliche O entscheidend zu Gunsten der Bank verschoben werden, wird bei Poker Wetten die mathematische Wahrscheinlichkeit, die hier – im Falle der Farbe der letzten Karte – tatsächlich bei 1:1 liegt durch die Quote ausgeglichen.

Statt bei Gewinn den doppelten Einsatz zu bekommen (wie beim Roulette), wird fast das Doppelte ausgezahlt, die Differenz behält der Buchhalter oder Wettanbieter, der sich so finanziert, weil er langfristig immer einen Teil der Wetteinsätze behalten kann.

Bei komplexeren Wetten sind die zugrunde liegenden Rechnungen und die entsprechenden Quoten natürlich komplizierter. Wettet man auf einen konkreten Spieler als Turniersieger, ist weiterlesen »


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Der Fall des Sodastream Klaus F.Schmidt Millionärs zeigt klar auf, dass man mit dem spielen von Glücksspielen auch mal mit dem Pech spielt.

Die Erfindungen des Sodastreams machte ihn einst zum Multimillionär, 70 Millionen Euro konnte er auf seinem Konto verzeichnen. Doch heute lebt Klaus F.Schmidt von Hartz 4, er hat sein Geld im Casino beim Roulette spielen verzockt.
Die Klage gegen den Betreiber des Casinos läuft, Klaus F.Schmidt beruft sich auf Unzurechnungsfähigkeit.

Doch wie gefährlich sind Glücksspiele wirklich?? Welche Gefahr stellen sie tatsächlich dar? Glücksspiele werden immer beliebter und sind gesellschaftlich anerkannt. Vielleicht auch deshalb, weil es immer wieder Gewinne gibt, von denen man anschließend gut leben kann. Wenn man weiß wie. Und das es geht zeigt die aktuelle Pokermillionärin Sandra Naujoks.

Doch nicht nur Roulette und Poker sind beliebte Glücksspiele, auch Sportwetten und Online Casinos erleben momentan einen nie da gewesen Boom und verzeichnen jährlich Umsätze in Millionenhöhe.

Doch mit den steigenden Nutzerzahlen der Glücksspiele, steigt auch die Zahl der Spielsüchtigen, wie die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen meldet.

Roulette © flickr by stoneflower

Die Spielsucht kann jeden treffen, Menschen die zur Sucht neigen natürlich eher als gefestigte Persönlichkeiten. Leider fehlt dem Großteil der Bevölkerung noch immer ein Bewusstsein für diese Erkrankung, wodurch Angehörige dieses Problem oft nicht erkennen oder schön reden. Eines ist klar, überreagieren sollte man nicht, denn wer an einem Gewinnspiel teilnimmt ist nicht gleich gefährdet. Man sollte jedoch aufmerksam sein und sich selbst und seine Umwelt beobachten.

Es gibt aber, wenn es nötig ist, Auswege aus der Spielsucht, noch bevor zu solch einem Abstieg kommt, wie ihn Klaus F. Schmidt erlebt hat. Man muss sich nur eingestehen, dass man auf dem besten Wege in die Spielsucht ist oder vielleicht schon fortgeschrittener betroffen ist. Es gibt kompetente Beratungsstellen, die Wege aufzeigen, den Teufelskreis Spielsucht zu entkommen.

Der Verein HSO 2007 e.V. hilft Betroffenen ihre Spielsucht der Vergangenheit beizulegen. Aber auch gemeinnützige Organisationen bieten ihre Hilfe an. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. unterhält zum Beispiel das Cafe Beispiellos, das ursprünglich für Glücksspielsüchtige eingerichtet wurde, aber mittlerweile auch für Computerspiel- und Internetsüchtige Hilfsangebote haben.


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Jeder hat schon einmal die Erfahrung gemacht, von einer Sache absolut gefesselt zu werden, sich in einen Bann ziehen zu lassen und in eine Abhängigkeit zu geraten, die zur Sucht werden kann. Das ist nicht nur bei Alkohol oder Drogen der Fall, auch Glücksspiel ist eine gefährliche Sucht, die sich durch die Entwicklung des Internets viel weiter in der Bevölkerung verteilt hat, als man zunächst vermutet. Doch wie gefährlich ist z.B. Online-Poker wirklich?

Da man heutzutage nicht mehr nur in Spielhöllen oder zu Hause mit Freunden pokern kann, sondern auch im Internet, ist gerade dieses Spiel viel gefährlicher geworden.

Es ist nachgewiesen, dass sich die Online-Community im Bereich Poker in den letzten Jahren enorm vergrößert hat. Einerseits kann man hieraus definitiv positive Aspekte ziehen, zumindest wenn man am Spiel an sich interessiert ist. Der Zugang ist extrem leicht zu bekommen und natürlich super einfach von zu Hause verfügbar. So ist man absolut ungebunden in dieser Beziehung. weiterlesen »


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Es gibt zahlreiche Gründe für die Menschen auf dieser Welt zu den Karten zu greifen, Chips zu setzen und die Gegner auszuspielen. Doch welche das sind, ist sehr unterschiedlich. Man kann nur auf Profit ausseien, ein wenig Spaß haben oder sich einfach nur mit Leuten treffen wollen.

Es macht Spaß, Chips zu setzen und die Karten auf den Tisch zu schmeißen © flickr / svensonsan

Da Poker ja bekanntenerweise ein Gesellschaftsspiel ist kann man dabei extrem leicht neue Leute kennenlernen. Das Knüpfen neuer Kontakte ist sicherlich ein Intention vieler Menschen. Man kommt ins Gespräch, trinkt vielleicht etwas, jongliert mit den chips und hat Spaß am Spiel und an der Geselligkeit. weiterlesen »


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Die Suche nach dem schnellen Geld endete schon oft im finanziellen Ruin und sozialer Vereinsamung.
Dabei kommt der Kontrollverlust, der mit jeder Sucht einhergeht, in der Regel schleichend und somit für den Betroffenen nicht erkennbar. Es gibt aber Wege, um sich klar zu machen, dass man ein Problem mit dem Spiel hat. Wenn es anfängt, das Privatleben negativ zu beeinflussen, wenn es wichtiger ©by priamos_1wird als die Arbeit oder die Familie und wenn es ein Weg wird aus der Realität zu flüchten, muss man eingreifen, um Schlimmstes zu verhindern. Wenn man erstmal finanziell bankrott ist, ist es zu spät. Der weltweit bekannteste Selbsttest, um festzustellen, ob man ein Suchtverhalten zeigt, ist der sogenannte SOGS (South Oaks Gamblings Screen). Er wurde von den amerikanischen Wissenschaftlern Henry Lesieur, Ph.D., and Sheila Blume, M.D. entwickelt, um eine eventuelle Abhängigkeit sichtbar zu machen. Daneben gibt es noch andere Tests, die ähnliche Fragen stellen. Wenn man erkannt hat, dass man unter Umständen Suchtverhalten zeigt, sollte man sich an zuständige Beratungsstellen wenden, die einem professionell weiterhelfen können. Kontrollieren sie das Spiel, aber geben Sie dem Spiel nicht die Chance, sie zu kontrollieren.


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Wenn das Spiel zur Sucht wird

Autor: Marian
abgelegt in: Allgemein

Poker Paco ©Espinoza

Poker ist in meinen Augen gewissermaßen die Königsdisziplin des Glücksspiels. Die Kontrahenten treten hier in einem relativ fairen Wettkampf gegeneinander an, ohne dass man den Eindruck hätte, dass im Endeffekt immer nur die Bank gewinnt. Neben dem Glück zählt beim Poker auch die Fähigkeit, mit seinen Erfolgen umgehen zu können.

Das Problem ist jedoch: Viele Spieler sind zwar im Höhenrausch, solange sie gewinnen. Setzt jedoch eine Pechsträhne ein, die durch fehlende strategische Umsicht oder zu erfahrene Kontrahenten verschlimmert wird, haben nur wenige Teilnehmer die Stärke, aufzuhören. Sie verfallen dem gleichen Irrtum wie bei anderen Formen des Glücksspiels, bei denen die Gewinnchancen für die Bank offensichtlich am höchsten sind, und glauben, ihre Verluste wieder begleichen zu können.

In meinem Freundeskreis stelle ich regelmäßig fest, wie sich einige Bekannte auf Poker-Abenden als Wölfe outen, andere als eher zahme Spieler. Die Kombination aus Biss und Realitätssinn gelingt aber nur sehr abgebrühten Menschen, die sich womöglich gar nicht so sehr für das eigentliche Poker-Spiel interessieren. Hier sind eher die Fertigkeiten eines erfahrenen Psychologen gefragt.

Letztendlich zählt nur das Blatt. Beherrschen die Spieler es jedoch, maßvoll zu entscheiden, wann der Punkt zum Ausstieg gekommen ist, könnten Verluste minimiert werden. Den Traum vom schnellen Geld haben wir schon alle einmal gehabt, er macht sich in einer Spielsituation aber sehr negativ bemerkbar. Insbesondere bei Menschen, die jeden Tag zu einem eher niedrigen Lohn arbeiten, stellt sich dieser Wunsch schnell ein.

Ich denke deshalb, dass man die Pokersucht nicht unbedingt abstellen muss. Man sollte es aber vorziehen, im eigenen Freundeskreis nur um sehr kleine Beträge zu spielen. Die Wahrscheinlichkeit ist dann höher, dass einer der Bekannten nahe und menschlich genug ist, um einzuschreiten und die Wahrheit auszusprechen: “Vom Poker wird man im Normalfall nicht reich.”


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